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    7. Oktober: Investition in die Zukunft

    BERLIN (zaw) - Der Countdown für den 7. Effizienztag der Deutschen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft läuft: Der ermäßigte Frühbuchertarif gilt nur noch bis zum 9. September. ...mehr

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    Ergebnisse der GfK-Studie

    NÜRNBERG (zaw) – Die überaus guten Nachrichten zur wirtschaftlichen Entwicklung und die nach wie vor positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt sorgen im August für eine robuste Verbraucherstimmung. ...mehr

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    Beruhigt sich der Auflagen-Rückgang?

    BERLIN (zaw) – Auch im zweiten Quartal des Jahres war die Bilanz des Auflagentrends der deutschen Pressemedien im Schnitt meist negativ - aber moderat, so die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) in ihrer Quartalsbilanz April bis Juni. ...mehr

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DEUTSCHE WERBEBRANCHE: Der ZAW in 60 Jahren

BERLIN (zaw) - Noch vor dem Inkrafttreten des Grundgesetzes (24. Mai) gründeten am 19. Januar 1949 zwölf nationale und regionale Organisationen den Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Was vor sechzig Jahren auf Initiative des Markenverbands in Wiesbaden begann, ist heute eine 43 Mitglieder umfassende Dachorganisation, wie sie in dieser Geschlossenheit weltweit nicht anzutreffen ist. Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbands, sagte anlässlich des Jahrestags der Gründung in Berlin: "An unserem runden Tisch verwirklichen wir das Prinzip der Selbstverantwortung eines sehr vielfältigen Wirtschaftssektors und entlasten dadurch den Staat".

1949 bis 2009: Eine turbulente Vergangenheit

Ablesen lässt sich die konsequent vom ZAW vorangetriebene Selbstverantwortung mit seiner Gründung der Medienkontrollinstanz "IVW-Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern" bereits am 9. Dezember 1949 sowie der Gründung des Deutschen Werberats 1972 als moralische Schiedsinstanz für Bürgerbeschwerden in Sachen kommerzieller Kommunikation.

Die ersten 60 Jahre des ZAW waren von stürmischem Wachstum der Investitionen in Werbung, raschem Aufbau von Medien und Agenturen und später in den siebziger bis weit in die achtziger Jahre von heftigen gesellschaftspolitischen Kämpfen um die Zukunft von Marktwirtschaft und Werbung geprägt.

Der Solidargemeinschaft ZAW gelang es, Werbefreiheit in Deutschland weitgehend zu erhalten. So verschwanden unter anderem politische Pläne zur Besteuerung von Werbung oder das Vorhaben, Markt-Kommunikation der Unternehmen zusätzlich zur strengen Gesetzgebung einem behördlichen Werbeaufsichtsamt zu unterstellen.

Mit dem Vorrücken Europas begann eine zähe Auseinandersetzung mit den europäischen Institutionen der EWG und dann der EU um Werbefreiheit. Bereits 1962 schrieb der ZAW in seinem Jahrbuch ahnungsvoll: "Es ist zu befürchten, dass der Brüsseler Apparat selbstgenügsam und eigengesetzlich arbeitet. Die Werbewirtschaft stellt bereits heute fest, dass ihr dadurch Schwierigkeiten erwachsen".

Unterdessen muss die Branche mit mehr als zwanzig Richtlinien und Verordnungen der EU leben und sich gegen weitere Einschränkungen ihres Spielraums wehren. Gruppenegoismus führe auch auf europäischer Ebene nicht weiter, so Manfred Parteina. "Wir arbeiten intensiv daran, dass die nächsten sechzig Jahre nicht komplett vom Kampf um Werbefreiheit geprägt sind". Das Gründungsprotokoll des ZAW von 1949 weise den programmatischen Weg: "Das Wesen der Werbung ist Freiheit".

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60 Jahre ZAW 60 Jahre ZAW
1949 - 2009

78 Seiten
kostenlos
Verlag edition ZAW, Berlin


Bestellungen per Fax +49 30 590099722 oder an zaw@zaw.de


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