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Samstag, 31. Juli 2010

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  • Auflagen Pressemedien leicht gesunken
    Beruhigt sich der Auflagen-Rückgang?

    BERLIN (zaw) – Auch im zweiten Quartal des Jahres war die Bilanz des Auflagentrends der deutschen Pressemedien im Schnitt meist negativ - aber moderat, so die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) in ihrer Quartalsbilanz April bis Juni. ...mehr

  • Effizienztag bringt Licht
    Wissens-Update am 7. Oktober in Berlin

    BERLIN (zaw) – Spannend: Gestaltung, Erfolgsmessung und Zielgenauigkeit von Markt-Kommunikation spielen beim 7. Effizienztag der DWG-Deutsche Werbewissenschaftliche Gesellschaft ebenso eine bedeutende Rolle wie die Möglichkeiten von Web 2.0, von Social Media und deren Auswirkungen auf den modernen Dialog mit der Zielgruppe. ...mehr

  • Internet-Nutzung wächst langsamer
    Fast drei Viertel der Bürger im Netz

    BERLIN (zaw) - Rund 19 Millionen Bundesbürgernutzen nicht das Internet. Diese "Offliner" stellen einen Anteil von 28 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahren, die größte Gruppe sind ältere Frauen. Die jährliche Zunahme der Internet-Nutzung fiel mit 2,9 Prozentpunkten geringer aus als 2009 (+4 Punkte). Insgesamt sind jetzt 72 Prozent der deutschen Bevölkerung im Netz. Die Internet-Nutzung in der Gesellschaft nimmt mit dem Alter ab und steigt mit dem Bildungsgrad. ...mehr

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KONJUNKTUR UND ARBEITSMARKT: Werbemarkt schrumpft - zunächst

BERLIN (zaw) - Die Unternehmen in der Bundesrepublik investieren weniger in Werbung. Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) geht für das erste Halbjahr von Stagnation der Werbetats aus und rechnet insgesamt für 2008 mit einem Rückgang der Werbeausgaben auf 30,63 Milliarden Euro (-0,5 Prozent). Damit stünde die Werbebranche mit einem Fuß in der roten Zone der Werberezession, sagte ein Sprecher der Organisation in Berlin. Insbesondere die Pressemedien würden die Werbedelle spüren, teilt die Dachorganisation von 41 Verbänden der werbenden Wirtschaft, Medien und Agenturen in Berlin mit.

Der schrumpfende Werbemarkt spiegle sich auch im Arbeitsmarkt für Werbeberufe wieder. Erstmals seit vier Jahren sei die Nachfrage nach Werbefachexperten wieder rückläufig. So registrierte der ZAW in seiner regelmäßigen Analyse der Arbeitsplatzangebote seiner Branche -1 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 mit dessen Steigerung (+25 Prozent). Auffällig war vor allem der Abbau der Nachfrage nach Medienspezialisten bei den Werbeträgern mit -16 Prozent. Dies sei offensichtlich eine Reaktion auf die aktuell geringeren Werbeinnahmen der Medien. Gesunken sei auch das Interesse der werbenden Unternehmen an Werbefachleuten mit -3,7 Prozent, insbesondere in der Konsumgüterindustrie. Lediglich die Agenturen verstärkten ihre Suche nach Kommunikationsspezialisten um 4,7 Prozent. Sie suchten intensiver nach Marketingfachleuten für die Beratung ihrer Kunden.

Für das kommende Jahr 2009 geht der ZAW von erneut rückläufigen Werbeausgaben der Wirtschaft von 1 bis 2 Prozent und damit schwindenden Umsätzen der Medien im Werbegeschäft aus. Auch die Nachfrage nach Werbefachkräften werde weiter abflauen.

Trotz der gegenwärtig schlaffen Werbekonjunktur sei mittelfristig nicht mit einem strukturell bedingten Schrumpfprozess des Werbemarkts in Deutschland zu rechnen. Die Branche der Markt-Kommunikation mache einen nicht immer schmerzlosen technischen und kreativen Wandel durch. "Das ist eine Art organisches Reformprogramm als Anpassung an die sich verändernden Formen des Wirtschaften, der Mediennutzung und des Konsumierens", sagte ein ZAW-Sprecher. Werbung werde in Zukunft als Problemlöser komplexer Marktverhältnisse eine noch größere Rolle als bisher spielen und sich dabei zusätzlich weiterentwickelter technischer Kommunikationsmittel wie Internet und mobiler Geräte bedienen. Deshalb müsse die Werbewirtschaft noch energischer auch in die Ausbildung des Werbenachwuchses investieren, um den Anforderungen der werbenden Unternehmen an die Markt-Kommunikation auch in Zukunft entsprechen zu können.

Kommentar: Nach dem Tunnel
Stellenangebote Werbeberufe 1. Halbjahr 2008 (PDF)
Stellenanbieter nach Gruppen 1. Halbjahr 2008 (PDF)


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