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Freitag, 03. September 2010

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  • Effizienztag der Werbung in Berlin
    7. Oktober: Investition in die Zukunft

    BERLIN (zaw) - Der Countdown für den 7. Effizienztag der Deutschen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft läuft: Der ermäßigte Frühbuchertarif gilt nur noch bis zum 9. September. ...mehr

  • Konsumklima leicht im Aufwind
    Ergebnisse der GfK-Studie

    NÜRNBERG (zaw) – Die überaus guten Nachrichten zur wirtschaftlichen Entwicklung und die nach wie vor positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt sorgen im August für eine robuste Verbraucherstimmung. ...mehr

  • Auflagen Pressemedien leicht gesunken
    Beruhigt sich der Auflagen-Rückgang?

    BERLIN (zaw) – Auch im zweiten Quartal des Jahres war die Bilanz des Auflagentrends der deutschen Pressemedien im Schnitt meist negativ - aber moderat, so die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) in ihrer Quartalsbilanz April bis Juni. ...mehr

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Nationale Werbepolitik - Glücksspiel

Im Jahr 2010 könnte die entscheidende Weichenstellung für den privaten Glücksspielsektor in Deutschland erfolgen: Die Werbewirtschaft hofft, dass die aktuelle Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrages (GlStV) zum Ende des seit dem 1.1.2008 bestehenden staatlichen Monopols für Glücksspiel führt und wieder private Anbieter zugelassen werden.

Neben der Liberalisierung des Glücksspielssektors stehen auch die weitgehenden Werbeverbote des aktuellen Glücksspielstaatsvertrages auf dem Prüf-stand, auch deshalb weil inzwischen die wirtschaftlichen Folgen des Werbeverbots für die staatlichen Unternehmen deutlich geworden sind: Seit sie nur noch eingeschränkt für ihre Geschäfte werben dürfen, kämpfen sie bundesweit mit heftigen Umsatzrückgängen.
Der ZAW hat sich in der Anhörung zur Evaluierung des Staatsvertrages für eine Öffnung des deutschen Glücksspielmarktes für private Anbieter ausgesprochen: Ein wirksamer Spieler- und Verbraucherschutz kann nur in einem kontrolliert geöffneten, wettbewerbsfähigen Markt erfolgen. Der private Glücksspielsektor muss aus der Schattenwirtschaft heraus in einen lauteren und fairen Wettbewerb übergeführt werden. In einem liberalisierten Markt kann der natürliche Spieltrieb der Bevölkerung mithilfe der gesamten Bandbreite existierender Regulierungsmechanismen beginnend mit eigenverantwortlichen Initiativen der Wirtschaft, in geregelte Bahnen gelenkt werden.
Spezielle Werbebeschränkungen für den Glücksspielsektor sind nach einer kontrollierten Marktöffnung nicht notwendig, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Werbung in Deutschland, allen voran das Gesetz zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs, enthalten bereits umfassende Regelungen zum Schutz der Verbraucher.

Die Ergebnisse der Evaluierung des aktuellen Glücksspielstaatsver-trages sollen im Herbst 2010 zu einem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz führen, der über die Zukunft des staatlichen Monopols entscheidet.


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