Montag, 06. September 2010
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Kreditwerbung: Klar, klarer, am Klarsten
Berlin (zaw) - In Deutschland gelten ab sofort die Bestimmungen der neuen EU-Verbraucherkreditrichtlinie. Damit werden Werbemaßnahmen für Darlehensverträge noch stärker reglementiert. Verstöße werden mit Bußgeld geahndet. Die staatlichen Vorschriften gelten für alle Werbeträger. Die Werbebranche befürchtet
höhere Media-Kosten.
Online-Werbung
Die Werbung im Internet ermöglicht eine spezielle zielgerichtete werbliche Ansprache von Verbrauchern. Bei dieser Form der kommerziellen Kommunikation müssen die berechtigten Erwartungen der Nutzer, der verantwortungsvolle Umgang mit ihren Daten und die legitimen Kommunikationsinteressen der Werbewirtschaft gleichermaßen berücksichtigt werden.
Preisausschreiben/Gewinnspiele: Striktes Kopplungsverbot EU-widrig
LUXEMBURG (zaw) - Das nach dem deutschen Gesetzt gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) bestehende generelle Verbot, die Teilnahme an einem Preisausschreiben oder Gewinnspiel vom Erwerb einer Ware abhängig zu machen, verstößt gegen Europa-Recht. Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) muss im Einzelfall jeweils geprüft werden, ob die entsprechende Werbung nach europäischem Recht als unlauter einzustufen ist. Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) begrüßte das Votum des EuGH. "Der Schutz der Konsumenten wird damit auch in Deutschland auf diejenigen Fälle begrenzt, in denen tatsächlich Grund zur Annahme einer unlauteren Beeinflussung ihrer Willensentscheidung besteht", sagte ein ZAW-Sprecher in Berlin.
13. Rundfunkstaatsvertrag unterzeichnet: Länder setzen auf Selbstkontrolle der Wirtschaft
MAINZ (zaw) - Die Ministerpräsidenten der Länder haben am Freitag (30. Oktober 2009) den 13. Rundfunkänderungsstaatsvertrag unterzeichnet. Der Staatsvertrag setzt wesentliche Teile der EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste in deutsches Recht um.
Werbemarkt: Was aus Brüssel droht
Interview mit Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW)
Audiovisuelle Medien
Offiziell hatten die EU-Mitgliedstaaten bis zum 18. Dezember 2009 Zeit, die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste in nationales Recht umzusetzen. Sie hat die EU-Fernsehrichtlinie am 18. Dezember 2007 abgelöst und regelt über klassisches Fernsehen hinaus jegliche Bewegtbildangebote – unabhängig von ihrem Übertragungsweg.
Aufgrund der Bundestagswahl am 27. September 2009 und mehrerer Landtagswahlen im Sommer 2009 wird Deutschland den Zeitplan für die Umsetzung der Richtlinie nicht ganz einhalten können, als realistischer Umsetzungstermin wird das Frühjahr 2010 genannt.
Automobile
In Deutschland muss in Werbeschriften und elektronisch verbreiteten Werbematerialien für Pkw auf den Kraftstoffverbrauch und den CO2-Ausstoß hingewiesen werden, wenn für ein konkretes Modell geworben wird oder Angaben zur Motorisierung gemacht werden.
Diese Vorgaben für die Automobilwerbung gehen auf die EU-Richtlinie zur Bereitstellung von Verbraucherinformationen über den Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen beim Marketing für neue Personenkraftwagen aus dem Jahr 1999 zurück. Sie ist in Deutschland durch die sogenannte Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung umgesetzt.
Nachhaltigkeit
Seit mehreren Jahren, verstärkt seit dem Klimaschutzgipfel 2007, verfolgt die EU-Kommission die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit mit besonderer Priorität. Dies spiegelt sich in verschiedenen EU-Rechtssetzungsvorhaben wieder, die zum Teil auf die Werbung ausstrahlen. Erklärtes Ziel dieser Maßnahmen ist die Erziehung der Verbraucher hin zu einer umweltbewussteren, Energieressourcen sparenden Lebensweise nach Vorstellungen der EU-Behörde.
DEUTSCHER WERBERAT: Werberegeln für Lebensmittel in Kraft
BERLIN (dw) - Ab 1. Juli 2009 unterwerfen sich Hersteller, Handel, Medien und Agenturen Verhaltensgrundsätzen des Deutschen Werberats über die kommerzielle Kommunikation für Lebensmittel. "Das von den 43 Verbänden des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft geschaffene Regelwerk hilft auf unbürokratische Weise bei der Einhaltung der umfassenden Regelung der Werbung für Nahrungsgüter und setzt Standards auf freiwilliger Grundlage", erläuterte ein Sprecher des Werberats in Berlin.
Landesmedienanstalt mit frischen Tönen: Hamburg/Schleswig-Holstein kontra Werbeverbote
KIEL (zaw) - Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA-HSH) will den Kampf gegen Werbeverbote aufnehmen.
Konzept - Design - Entwicklung durch André Letzsch ...