Donnerstag, 09. September 2010
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Bundesministerin Leutheusser-Schnarrenberger: "Staat keine Super-Nanny"
BERLIN (zaw) - Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat davor gewarnt, dass sich der Staat zum Tugendwächter erhebt. Es sei eine gefährliche Entwicklung gegen die Entfaltung von Freiheit, wenn der Staat durch Einschränkung der Werbung das Verhalten seiner Bürger steuern wolle. "Der Staat ist nicht die Super-Nanny des Volkes", sagte die FDP-Politikerin in einer Grundsatzrede auf dem
Plenum der Werbung, veranstaltet vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW).
ZAW zu illegalen Telefonanrufen: "Bundesnetzagentur umsichtig"
BERLIN (zaw) - Die Bundesnetzagentur macht umsichtigen Gebrauch von ihrer Tätigkeit als Bußgeldbehörde für unerlaubte Telefonanrufe. Darauf hat der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) in Berlin hingewiesen, nachdem die Behörde eine erste Zwischenbilanz ihrer Arbeit auch in diesem Bereich jetzt veröffentlicht hatte.
Verbraucherschutz: "EU schadet der Europa-Idee"
FRANKFURT/M. (zaw) - Drei herausragende Analytiker der EU-Politik haben an die Mitgliedstaaten in einem ganzseitigen Zeitungsbeitrag appelliert, sich endlich mit der gebotenen Tiefe und Ernsthaftigkeit der europäischen Politik zu widmen. Angesichts der eingeschlagenen Richtung Brüssels drohe "ein Scherbenhaufen historischen Ausmaßes", schreiben Roman Herzog (Bundespräsident 1994 bis 1999 und Verfassungsrechtler), Lüder Gerken, Leiter des Centrums für Europäische Politik (Freiburg) sowie Frits Bolkestein (EU-Binnenmarktkommissar 1999 bis 2004) in der
FAZ (15. Januar, S. 14).
Werbepolitische Analyse des Vertrags: Koalition Augenmass
Kommentar von Volker Nickel
Koalitionsvertrag Berlin: Kurskorrektur in Sachen Werbung
BERLIN (zaw) - Die zukünftige Bundesregierung in Deutschland setzt auf die Vorteile des Wettbewerbs und die Selbstverantwortung von Wirtschaft und Konsumenten. Ebenso sind sich die Koalitionäre von CDU, CSU und FDP der Bedeutung der kommerziellen Werbung für ökonomisches Wachstum bewusst. Sie lehnen Werbeverbote als Gegenmittel bei Produktmissbrauch ab, weil sie offensichtlich die tatsächlichen Ursache für menschliches Fehlverhalten wie beispielsweise falsche Ernährung erkannt hätten, sagte Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), in Berlin.
Gute Zeiten für Werbefreiheit?
Kommentar von Volker Nickel
Werbemarkt: Was aus Brüssel droht
Interview mit Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW)
UMSATZRÜCKGANG ERWARTET: Werbepausen belasten Druckindustrie
WIESBADEN (zaw) - Die deutsche Druckindustrie rechnet wegen der Wirtschaftskrise dieses Jahr mit deutlich sinkenden Umsätzen und Beschäftigungszahlen. Der Umsatz der mittelständisch geprägten Branche werde 2009 wohl um rund sechs Prozent zurückgehen, so der Bundesverband Druck und Medien (bvdm).
BUNDESDATENSCHUTZGESETZ: ZAW "halbwegs" zufrieden
BERLIN (zaw) - Nach der Verabschiedung des verschärften Bundesdatenschutzgesetzes durch den Bundestag bleibt die Werbebranche in Deutschland zwar bei ihren ordnungspolitischen und ökonomischen Bedenken. "Wir erkennen aber an, dass viele Parlamentarier die Bedenken der Wirtschaft nachvollzogen haben und so zumindest ein wirtschaftliches Desaster verhindert werden konnte", wie ein Sprecher des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft in Berlin sagte.
ÄNDERUNG BUNDESDATENSCHUTZGESETZ: ZAW kritisiert Kompromiss
BERLIN (zaw) – Der Bundestag wird am Freitag über die umstrittene Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes abstimmen. Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hat an die Volksvertreter appelliert, der Novelle die Zustimmung zu verweigern. "Das geplante neue Datenrecht ist in vielen Punkten nebulös und in keiner Weise praxistauglich", sagte ein Sprecher der Dachorganisation, der 43 Verbände von Herstellern, Händlern, Medien und Agenturen angehören.
Konzept - Design - Entwicklung durch André Letzsch ...