Donnerstag, 09. September 2010
Hauptinhalt
Die Suche nach Hersteller ergab 50 Treffer
Werberat: Bilanz erstes Halbjahr - Mehr Web-Kampagnen kritisiert
BERLIN (dw) - Sprunghaft angestiegen ist die Menge von Werbemaßnahmen im Internet, über die sich Konsumenten beim Deutschen Werberat beschwert haben. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres gerieten 30 Kampagnen in den Fokus von Protesten gegenüber nur 9 im Vergleich zu 2009. Damit betrug der Web-Anteil der von dem Gremium zu entscheidenden Werbekampagnen fast ein Fünftel - lediglich noch leicht übertroffen von Außenwerbung mit 34 und TV-Spots mit 31 kritisierten Kampagnen.
Brauerei in Brandenburg verstößt gegen Regeln - Gerügt: 'Marathon Bier' und 'flüssige Seelsorge'
BERLIN (dw) - Die Klosterbrauerei Neuzelle GmbH, weltliche Privatfirma in Brandenburg, ist vom Deutschen Werberat wegen einzelner Produktbezeichnungen und Werbeaussagen öffentlich gerügt worden. Unter anderem wirbt der Getränkehersteller auf der Internetseite für seine alkoholhaltige Biersorte
Seelsorger mit dem Text: "Ein flüssiger Seelsorger, der so manche Lasten des Alltags vergessen lässt".
Werberat rügt Bremer Schutzblech-Händler - Sexistisch: "Was Hartes für hinten"
BERLIN (dw) - Man kann es kaum erkennen, aber die Sache ist eindeutig: Der Bremer Hersteller von Fahrrad-Schutzblechen
pureplate GmbH wirbt im Internet mit der Abbildung einer Frau in Unterwäsche - von hinten. Dazu steht der Text "Was Hartes für hinten!". Das sei klar sexistisch, beschwerten sich Bürger beim Deutschen Werberat, eine Institution der werbenden Unternehmen, Agenturen und Medien, die für gesellschaftlich akzeptierte Werbeformen der Wirtschaft sorgt.
Von Hühnern, Erdbeeren und Krisen
Kommentar von Volker Nickel
Werberat stoppt 69 Kampagnen: Tod eines Kaffeefilters
BERLIN (dw) - Werbung muss auffallen, sonst erfüllt sie nicht ihren betriebswirtschaftlichen Zweck. Manche Unternehmen schießen dabei über die in der Bevölkerung akzeptierten Bilder, Texte oder Werbefilme hinaus, sie meinen, Aufmerksamkeit ist alles. Falsch, sagt der Deutsche Werberat in Berlin. Wer seine umworbenen Kunden mit brutalen, diskriminierenden, religiös verletzenden oder Kinder gefährdenden Werbemotiven schockt, handelt regelwidrig und schädigt seine Firma durch Negativ-Debatten in der Öffentlichkeit.
Freiwilliges Prüfsystem: Werbe-Check erfolgreich angelaufen
BERLIN (zaw) - Das vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) angebotene System der gutachterlichen Vorbewertung von Werbemaßnahmen wird von Unternehmen immer häufiger genutzt. So haben sich bereits fast alle national werbenden Firmen der Alkoholwirtschaft dem ZAW als assoziierte Mitglieder angeschlossen.
Standards für Anwahl-Hilfen: Spitzengespräch zum Einsatz von Predictive Dialer
WIESBADEN (zaw) - Künftig sollen es verbindliche Standards für den verbraucherfreundlichen Einsatz von automatischen telefonischen Anwahlhilfen (Fachausdruck: Predictive Dialer) geben.
Schwarzblaugelbe Irritation
Kommentar von Volker Nickel
Bundespolitik: Koalition kontra Werbeverbote
BERLIN (zaw) - Erneut hat sich die christlich-liberale Bundesregierung gegen weitere Zensur von kommerzieller Kommunikation ausgesprochen und damit ihre bereits im Koalitionsvertrag zum Ausdruck gebrachte Ablehnung von Werbeverboten bekräftigt.
Koalitionsvertrag Berlin: Kurskorrektur in Sachen Werbung
BERLIN (zaw) - Die zukünftige Bundesregierung in Deutschland setzt auf die Vorteile des Wettbewerbs und die Selbstverantwortung von Wirtschaft und Konsumenten. Ebenso sind sich die Koalitionäre von CDU, CSU und FDP der Bedeutung der kommerziellen Werbung für ökonomisches Wachstum bewusst. Sie lehnen Werbeverbote als Gegenmittel bei Produktmissbrauch ab, weil sie offensichtlich die tatsächlichen Ursache für menschliches Fehlverhalten wie beispielsweise falsche Ernährung erkannt hätten, sagte Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), in Berlin.
Konzept - Design - Entwicklung durch André Letzsch ...