Montag, 06. September 2010
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Die Suche nach Bürger ergab 92 Treffer
Werberat: Bilanz erstes Halbjahr - Mehr Web-Kampagnen kritisiert
BERLIN (dw) - Sprunghaft angestiegen ist die Menge von Werbemaßnahmen im Internet, über die sich Konsumenten beim Deutschen Werberat beschwert haben. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres gerieten 30 Kampagnen in den Fokus von Protesten gegenüber nur 9 im Vergleich zu 2009. Damit betrug der Web-Anteil der von dem Gremium zu entscheidenden Werbekampagnen fast ein Fünftel - lediglich noch leicht übertroffen von Außenwerbung mit 34 und TV-Spots mit 31 kritisierten Kampagnen.
Werberat rügt Diskothekenbetreiber: Andy Pönicke wirbt sexistisch
DRESDEN (dw) - Von Schweiß glänzende geöffnete Frauenbeine bis zur Scham, dazwischen die Silhouette der Stadt Dresden und der Slogan "Titten, Techno und Trompeten" - mit dieser
Gestaltung macht Diskothekenbetreiber Andy Pönicke per Handzettel auf seinen Betrieb in der sächsischen Landeshauptstadt aufmerksam. Dagegen protestierten Bürger und die Gleichstellungsbeauftragte Dresdens beim Deutschen Werberat in Berlin.
Brauerei in Brandenburg verstößt gegen Regeln - Gerügt: 'Marathon Bier' und 'flüssige Seelsorge'
BERLIN (dw) - Die Klosterbrauerei Neuzelle GmbH, weltliche Privatfirma in Brandenburg, ist vom Deutschen Werberat wegen einzelner Produktbezeichnungen und Werbeaussagen öffentlich gerügt worden. Unter anderem wirbt der Getränkehersteller auf der Internetseite für seine alkoholhaltige Biersorte
Seelsorger mit dem Text: "Ein flüssiger Seelsorger, der so manche Lasten des Alltags vergessen lässt".
Werberat rügt Bremer Schutzblech-Händler - Sexistisch: "Was Hartes für hinten"
BERLIN (dw) - Man kann es kaum erkennen, aber die Sache ist eindeutig: Der Bremer Hersteller von Fahrrad-Schutzblechen
pureplate GmbH wirbt im Internet mit der Abbildung einer Frau in Unterwäsche - von hinten. Dazu steht der Text "Was Hartes für hinten!". Das sei klar sexistisch, beschwerten sich Bürger beim Deutschen Werberat, eine Institution der werbenden Unternehmen, Agenturen und Medien, die für gesellschaftlich akzeptierte Werbeformen der Wirtschaft sorgt.
Internet-Nutzung wächst langsamer: Fast drei Viertel der Bürger im Netz
BERLIN (zaw) - Rund 19 Millionen Bundesbürgernutzen nicht das Internet. Diese "Offliner" stellen einen Anteil von 28 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahren, die größte Gruppe sind ältere Frauen. Die jährliche Zunahme der Internet-Nutzung fiel mit 2,9 Prozentpunkten geringer aus als 2009 (+4 Punkte). Insgesamt sind jetzt 72 Prozent der deutschen Bevölkerung im Netz. Die Internet-Nutzung in der Gesellschaft nimmt mit dem Alter ab und steigt mit dem Bildungsgrad.
Bundesministerin Leutheusser-Schnarrenberger: "Staat keine Super-Nanny"
BERLIN (zaw) - Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat davor gewarnt, dass sich der Staat zum Tugendwächter erhebt. Es sei eine gefährliche Entwicklung gegen die Entfaltung von Freiheit, wenn der Staat durch Einschränkung der Werbung das Verhalten seiner Bürger steuern wolle. "Der Staat ist nicht die Super-Nanny des Volkes", sagte die FDP-Politikerin in einer Grundsatzrede auf dem
Plenum der Werbung, veranstaltet vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW).
Werberat stoppt 69 Kampagnen: Tod eines Kaffeefilters
BERLIN (dw) - Werbung muss auffallen, sonst erfüllt sie nicht ihren betriebswirtschaftlichen Zweck. Manche Unternehmen schießen dabei über die in der Bevölkerung akzeptierten Bilder, Texte oder Werbefilme hinaus, sie meinen, Aufmerksamkeit ist alles. Falsch, sagt der Deutsche Werberat in Berlin. Wer seine umworbenen Kunden mit brutalen, diskriminierenden, religiös verletzenden oder Kinder gefährdenden Werbemotiven schockt, handelt regelwidrig und schädigt seine Firma durch Negativ-Debatten in der Öffentlichkeit.
Verbraucherschutz: "EU schadet der Europa-Idee"
FRANKFURT/M. (zaw) - Drei herausragende Analytiker der EU-Politik haben an die Mitgliedstaaten in einem ganzseitigen Zeitungsbeitrag appelliert, sich endlich mit der gebotenen Tiefe und Ernsthaftigkeit der europäischen Politik zu widmen. Angesichts der eingeschlagenen Richtung Brüssels drohe "ein Scherbenhaufen historischen Ausmaßes", schreiben Roman Herzog (Bundespräsident 1994 bis 1999 und Verfassungsrechtler), Lüder Gerken, Leiter des Centrums für Europäische Politik (Freiburg) sowie Frits Bolkestein (EU-Binnenmarktkommissar 1999 bis 2004) in der
FAZ (15. Januar, S. 14).
Werbung und Gesellschaft - SPD: "Recht auf ungesundes Leben"
BERLIN (zaw) - Die Generalsekretärin der SPD, Andrea Nahles, hat sich entschieden gegen staatliche Gängelung des privaten Lebens der Bürger auch durch Werbeverbote ausgesprochen. Immer mehr Details des täglichen Lebens würden schleichend staatlich reglementiert, so die SPD-Linke unter anderem mit Hinweis auf die "Fitnessideologie", Warnhinweise in der TV-Lebensmittelwerbung Frankreichs und Bevormundung im Konsumbereich Tabak. Die kulturellen Normen, wie man leben sollte, würden der Bevölkerung durch Gesetze, Werbebeschränkungen und Verbraucherhinweise mehr und mehr aufgezwungen.
Markt-Analyse des ZAW: Werbemarkt wird kleiner
BERLIN (zaw) - Der deutsche Werbemarkt wird 2009 um 5 Prozent auf 29,14 Mrd. Euro und damit um 1,53 Mrd. Euro auf das Volumen des Jahres 1997 sinken. Davon sind die Medien in ihrer Funktion als Werbeträger besonders betroffen, so eine Markt-Analyse, die der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) jetzt in Berlin veröffentlicht hat. Danach gehen ihre Netto-Werbeeinnahmen im laufenden Jahr um 8 Prozent auf 18,73 Mrd. Euro zurück.
Konzept - Design - Entwicklung durch André Letzsch ...